23. 11.
2018

Veganes Curry mit Jackfrucht -ein Versuch

Heute wird es mal wieder gesund!
Kennt Ihr die Jackfrucht?
Nein, dann wird es aber höchste Zeit. Meine erste Bekanntschaft mit der Riesenfrucht hatte ich vor 18 Jahren in Sri Lanka. Das stachelige Ding wird dort auch als Stinkfrucht bezeichnet.
Sie kann bis zu 40(!) Kilo schwer werden. Die reife Frucht nimmt man zur Zubereitung von Obstsalaten, die unreifen und eher geschmacksneutralen Stücke, die hier in Dosen in einer Salzlake konserviert werden, ähneln von der Konsistenz Hähnchenfleisch.

Da ich keine Vegetarierin bin, kam es mir garnicht in den Sinn, die Frucht in meiner Küche zu verwenden.
Aber meine Freundin schon: Sie hat die Jackfrucht in Dosen in einer Fernsehshow entdeckt und gleich mehrere davon bestellt.

Und dann hatte ich den Auftrag, etwas Feines daraus zu zaubern. Das lasse ich mir doch nicht zweimal sagen.

Übrigens: 100 Gramm der Jackfrucht haben nur 95 Kalorien, liefern dem Körper aber 13,8 mg Vitamin C und viele andere Vitamine und Mineralien.

Die Zutaten zu diesem Curry finden Ihr in einem Asiamarkt oder gut sortierten Supermarkt. Falls Zutaten fehlen, könnt Ihr sie  durch anderes Gemüse ersetzen und die Fischsoße durch Salz oder Sojasauce.
Die Jackfrucht gibt es in Berlin in Biosupermärkten und im Asialaden..

Und so sieht sie aus: Etwas genwöhnungsbedürftig, genauso wie der Geschmack!

Rezept:

  • 1 Dose Jackfrucht
  • 2 El Sesam- oder Erdnussöl
  • 1-2 El rote Curry Paste
  • 250 ml Kokosmilch
  • 1-2 Chilischoten (wer es richtig scharf mag)
  • 1 Tl braunen Zucker
  • 1 El Fischsauce (Oystersauce)
  • 1 kleine Zucchini oder anderes grünes Gemüse, z.B. Pak Choi
  • kleine Erbsenauberginen
  • Thai Basilikum
  • Koriander
  1. Die Jackfrucht in einem Sieb gut abtropfen lassen und in kleine Stücke reißen.
  2. Das Öl in einem Wok erhitzen, die Jackfrucht dazu geben und kurz anbraten.
  3. Die Jackfrucht herausnehmen, die Kokosmilch erhitzen. Sobald sie Kokosmilch heiß genug ist und köchelt, gebe die Curry-Paste und den Zucker hinzu und rühre alles sorgfältig um, bis sich die Paste auflöst und die Milch sich rötlich färbt.
  4. Gebe dann das Gemüse (außer das Basilikum) hinzu sowie die Jackfruchtstücke.
  5. Ca. 2 Minuten kochen lassen und in der letzten Minute die abgezupften Blätter des Thai Basilikum und des Korianders dazugeben.
  6. Zum Schluss noch etwas abschmecken und evtl. noch Zucker, Currypaste oder Fischsauce dazugeben.

Fazit: Mir schmeckt die Jackfrucht nicht schlecht, aber super begeistert bin ich nicht! Die Konsistenz erinnert wirklich an Hähnchen, aber der Geschmack ist leicht fruchtig bis nussig.

Thai ist eine meiner Lieblingsküchen. Ich liebe das frische Gemüse, die tollen exotischen Gewürze wie Zitronengras und die Kokosmilch. Dieses Thai-Curry ist einfach zu machen und gelingt tatsächlich jedem.

Falls Euch der Versuch mit der Jackfrucht zu heikel ist, könnt Ihr sie natürlich auch durch Hähnchenfleisch oder mehr Gemüse ersetzen.

Ich freue mich auf jeden Fall über Eure Nachrichten, wie es geschmeckt hat.

Alles Liebe und ein schönes Wochenende,

Sabrina

 

 

2 Kommentare zu “Veganes Curry mit Jackfrucht -ein Versuch

  1. Da ich die besagte Freundin bin, deren Auftrag Lovelylink in die Tat umgesetzt hat, möchte ich es nicht versäumen, meinen Gaumentest mitzuteilen!
    Wenn man sich von dem Gedanken daran frei macht, einen Ersatz für Hühnchenfleisch zu finden, ist das ein wirklich leckeres und anders inspiriertes Curry! Mir hat es sehr gut geschmeckt und die Konsistenz der Jackfrucht hat mich begeistert/schön fest und doch zart-ein bisschen Biss muss in jedes Curry und da oft das Gemüse cremig eingekocht ist, fehlt durch den Zusatz der Jackfrucht nichts! Und das Gute daran, man freut sich bei jedem Bissen über das „Superfood“ und das hinterlässt ein gutes Gefühl, welches daran erinnert, sich selbst etwas Gutes getan zu haben!
    Daumen hoch!

    1. Hey, da freue ich mich ja, das hast Du mir noch gar nicht erzählt. Ich finde, da hast Du absolut recht. Allerdings hast Du nicht den Fehler gemacht, die Jackfrucht roh zu probieren..
      Aber ich ich freue mich auf weitere Ideen und Inspirationen 🙂
      Liebste Grüße und bis bald

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